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Literarisches Hamburg von Kai-Uwe Scholz

99 Autoren und ihre Orte in der Stadt

Inhalt

Buch mit Faltplan (Einzelne Restexemplare vorhanden)

Biographische Miniaturen von 99 Persönlichkeiten des literarischen Lebens Hamburgs 16.-20. Jh., 96 Seiten, zahlreiche Abb. Hist. Stadtplan von Hamburg (vierfarbig) von 1935 mit markierten Adressen sämtlicher Wohn- und Wirkungsstätten der Schriftsteller.

Wo Alfred Andersch und Jakob Audorf wohnten, "Oberdada" Johannes Baader eine "Wortorgie" über das Hamburger Publikum nieder rauschen ließ, Wolfgang Borchert seine Buchhändlerlehre absolvierte, 1943 als Kabarettist auftrat und 1947 "Die Hundeblume" und andere Erzählungen schrieb, Samuel Beckett spazieren ging, wo Klaus Mann residierte, als sein Erstlingsstück uraufgeführt wurde, die Lokalposse Hinrich Borkensteins Aufführungen erlebte, welche Produktionsstätten Willi Bredel beschrieb, wo Joachim Ringelnatz als Seemann anheuerte, Heinz Erhardt Kleinkrieg mit dem Hausbesitzer hatte, in welchem Hotel Gottfried Benn sich mit seiner jungen Geliebten traf und welche Blankeneser Burg der Schauplatz von Exzessen und Geniestunden des Horst Janssen war - das und mehr erfahren Sie in dieser Topographie des Geistes von Hamburg.

Literarisches Hamburg

ISBN 3-931911-21-7
14,80 €

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Literarisches Hannover von Peter Struck

50 Dichter, Schriftsteller und Publizisten - DER DICHTER UND DENKER STADTPLAN

  • Broschüre mit Plan

Inhalte:

Buch mit farbigen, ausfaltbaren Faltplänen (Historischer Stadtplan von 1905 und aktuelle Innenstadtkarte mit Markierungen der Wohn- und Wirkungsstätten, 50 Abb.)

Hier, im Großen Garten von Hannover-Herrenhausen, prägte Leibnitz den Gedanken „von der besten aller möglichen Welten“. Hier führte Gottfried Benn als Sanitätsoffizier ein Doppelleben und schrieb einige seiner schönsten Gedichte. Hier baute Rudolf Augstein, „ein bleicher blonder Jüngling“, in einem winzigen Zimmer im sechsten Stock des Anzeiger-Hochhauses das Magazin „Der Spiegel“ auf.
Mit diesem „Dichter und Denker Stadtplan“ können Sie auf den Spuren von 50 Dichtern, Schriftstellern und Publizisten in Hannover quer durch vier Jahrhunderte spazieren. Der in Hannover lebende Autor Peter Struck hat die Wohn- und Arbeitsstätten von renommierten Autoren und regionalen Größen in den Archiven recherchiert und stellt in lebendig geschriebenen Kurzporträts die jeweilige hannoversche Biografie vor.
Markierte Adressen auf einem historischen Stadtplan und auf einer aktuellen Innenstadtkarte führen Sie zu den Wirkungsstätten der Autoren, ihren Lieblingsorten und den Schauplätzen ihrer Werke.

So erfahren Sie, wo Frank Wedekind das Licht der Welt erblickte, dass Theodor Lessing auf dem „Boulevard Hannovers“ (in der Georgstrasse 39) geboren wurde und in welcher hannoverschen Schule Iffland und Moritz gemeinsam litten. Erich Maria Remarque lernte sein Schreibhandwerk beim Werbetexten für die Kundenzeitung der „Continental Gummiwerke“, während Wilhelm Busch „ausgerüstet mit einem Sonett und einer ungefähren Kenntnis der vier Grundrechtenarten“, Einlass zur Polytechnischen Schule begehrte. Der junge Herbert Ihering verfiel dem Theater nach einem Besuch der „Hermannsschlacht“ im Opernhaus …
Die Welfenstadt ist Entstehungsort und Hauptschauplatz vieler bedeutender literarischer Werke. So schrieb Adolph Freiherr von Knigge sein Hauptwerk „Über den Umgang mit Menschen“ in der Stadt, wo er „so viel fein kultivierte, unterrichtete Männer“ fand, Karl Philipp Moritz` “Anton Reiser“ reflektiert wiederum die Enge der Stadt. Johann Frerking sah hier „kein Klima für Neuerer“, aber Hannover ist mit Kurt Schwitters Nonsensgedichten oder dem Salon der Käte Steinitz auch ein Zentrum der literarisch-künstlerischen Avantgarde in den 20er Jahren.
Markante hannoversche Adressen tauchen in den Dichterbiografien auf, wie der Stadtwald Eilenriede, in dem schon Ernst Jünger gern als Kind spielte und der spätere Verfasser einer verstohlenen Liebeserklärung an Hannover (Carl Jacob Hirsch und sein Roman „Kaiserwetter“) gern spazieren ging, die Herrenhäuser Gärten, die Masch, das Cafe Kröpcke, der Ballhof oder die Kestner-Gesellschaft.
Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Dichterzeugnisse die Klage über das schlechte Wetter. So schrieb Karl Krolow „Hannover war für mich lange ein anderes Wort für nasskalt, nasskalt und zuweilen nassforsch“, er möchte am liebsten Meteorologe werden, „um den Himmel über Hannover zu verändern.“
Die Lektüre dieses Buches ist zugleich die Lektüre dieser Stadt mit all ihren Facetten.

Literarisches Hannover

ISBN 3-931911-30-6
14,80 €

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